Heinz und die Bembel,

in Polyestergarderobe gekleidet und mit Zweithaar bestückt, unterwegs, um mit Scherzen (meist auf Kosten des Hauses!) Beinahe-Hits ins Rampenlicht zu zerren und diese durch aberwitzige, eigene Versionen zu Wirklichen zu machen. Gecoverte Cover-Versionen, sozusagen.

“It’s the singer – not the song“ hat mal jemand treffend gesagt. Schon mal „Smoke on the Water“ als Cha Cha gehört? „Ring of fire“ in Zeitlupe? „My boy lollipop“ als Ska? Einen kasaschockierenden Bob Dylan erlebt? Dies und vieles mehr wird abgerundet durch fifties-doo-woop-a-capella-Zugaben. Der Rahmen ist soweit gesteckt, dass es eigentlich keinen gibt.Mehrstimmige Vokalattacken, harntreibende Gitarrensoli, waghalsige Bläserstunts und geschmackssichere Bewegungen, die schon fast an Choreographie grenzen, lassen ein durchaus angenehm verstörtes Publikum zurück.

Garantiert schlechte Bühnengarderobe, passend wie die Faust auf’s Publikumsauge, ist der Kapelle ein persönliches Anliegen, abstruses Gelaber – von vielen als Humor missverstanden – auch.


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Die Band … Idealbesetzung :
Lorenz Edelmann - Stick (furchtbar schwierig), Gesang im Chor
Stefan Funk - Rhythmusschlagzeug (sitzend), Gesang im Chor (auch sitzend)
Werner Thumser - Stromgitarre (laut und schnell)
Mattias Schwarz - Elektrogitarre (langsam) dafür aber Gesang und Trompete
Ottmar Fuhrbach - Geräusche (oral), Percussion, *
Stefan Windisch - alle Saxophone (in XL, M und S), Gesang im Chor

*Anm.d.Red.: "Künstler" meint hier sollte auch "Gesang" stehen. Rest der Kapelle meint er übertreibt.